Data here, data there – data everywhere

Es gibt sie in small, in big und sogar in smart: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Die zunehmende Digitalisierung hat dazu geführt, dass schon heute Daten unser Leben bis ins kleinste Detail bestimmen – 2019 umfasste der globale Datenbestand 33 Zettabyte (ZB – 1 Zettabyte entspricht einer Trillion Gigabyte), bis 2025 prognostiziert das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) einen Anstieg auf 175 ZB. Wie unterscheiden sich nun small, big und smart Daten voneinander und was hat eigentlich der Kunde davon?

Small Data – Menschen und ihr Verhalten verstehen

Small Data sind kleinere, übersichtlichere Datenmengen - klein genug, um sie leicht zu verstehen und ohne großen technischen Aufwand zu verarbeiten, zum Beispiel Cookies, die unser User-Verhalten auf Webseiten oder in Onlineshops tracken. Es geht darum, Daten – oder besser Insights – aus dem Beobachten, Erleben und Befragen von Kunden zu generieren und daraus Antworten und Lösungen zu entwickeln - tatsächlich steht bei Small Data daher der Mensch hinter den Daten im Mittelpunkt.

Big Data – Daten optimieren und verarbeiten

„Big Data“ bezeichnet im Gegensatz zu „Small Data“ die Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten, die so groß sind, dass sie mit „normaler“ Soft- oder Hardware und herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr bewältigt werden können. „Big Data“ entstehen tagtäglich bei jedem Klick, jedem Online-Kauf, beim Tragen der Fitness-App, beim Streamen von Unterhaltungs- und Bildungsinhalten und auch bei jeder Finanztransaktion auf dem Konto oder im Depot. Definiert werden solche Daten durch drei V's: Volumen, Vielfalt und Velocity (Geschwindigkeit).

Big Data beschreibt aber nicht nur die reine Größe und Menge der Daten, sondern auch die Nutzung neuer Technologien, mit denen die immer umfangreicher werdende Datenflut sinnvoll verarbeitet und nutzbar gemacht werden kann. Solche Technologien helfen dabei, aus unstrukturierten Daten Muster und Zusammenhänge zu erkennen und diese in den richtigen Kontext zu bringen. Mit der richtigen Analyse können so wichtige Erkenntnisse gewonnen und Dienstleistungen und Produkte optimiert werden.

Smart Data – aus den gesammelten Daten lernen

Genau! Smart Data ist die Erweiterung von Big Data und beschreibt im Grunde das Endprodukt, nachdem Big Data gesammelt, geordnet und analysiert worden sind. Der Fokus liegt dabei auf dem Verständnis und der sinnvollen Verwendung der konkreten Informationen, denn nur, wer die Daten richtig interpretiert, kann diese wirklich mit Mehrwert einsetzen.

Im Unterschied zu Big Data geht Smart Data noch einen Schritt weiter und versucht, datenbasiert Szenarien vorherzusagen und zu erklären, warum etwas passiert und unter welchen Umständen es nochmal geschehen könnte. Auf Basis künstlicher Intelligenz können so aus Kundentransaktionsdaten bestimmte Bedarfe erkannt und darauf basierend Empfehlungen abgeleitet und Lösungen aufgezeigt werden.

Im Fall von Finanzdaten kann bspw. auf Lücken in der Altersvorsorge, Unterdeckung bei Einkäufen oder Optimierungsbedarf beim Liquiditätsmanagement hingewiesen werden. Zusammenfassend beschreibt es ein Zitat von Carly Fiorina (ehemalige CEO von HP) optimal: “Ziel ist es, Daten in Informationen und Informationen in Wissen zu verwandeln”.

Ausblick

Egal ob nun small, big oder smart – Daten bestimmen unseren Alltag. Mit fortschreitender Digitalisierung und der damit verbundenen Zunahme an gesammelten Daten wird die Bedeutung und Relevanz der Unterscheidung von Small, Big und Smart Data in Zukunft noch weiter steigen. Dabei ist es ein Trugschluss zu glauben, dass „viel auch viel hilft“. Vielmehr geht es darum, wie Daten eingesammelt, verarbeitet und vor allem zielorientiert genutzt werden.

Mit der zunehmenden Komplexität der Daten ändern sich allerdings nicht nur die technischen Anforderungen, sondern auch die Herausforderungen beim Schutz personenbezogener Daten. Die immer häufiger werdenden Datenverluste und Hackerangriffe haben sich mittlerweile zur Hauptherausforderung der modernen Unternehmenslandschaft entwickelt und sind im Hinblick auf die Schadenshöhe die größte technologische Schwachstelle, auf die in der Zukunft geachtet werden muss

Beobachten, Fragen, Zuhören, Analysieren kombiniert mit neuen Technologien und einem modernen Datenschutzansatz werden die Basis dafür bilden, das bestmögliche Kundenerlebnis zu schaffen. Nur eine strukturierte Auswertung und intelligente Nutzung von Daten führen zu einem besseren Kundenverständnis und verschafft dem Datenverarbeiter die Möglichkeit, zur richtigen Zeit das passende Produkt für die jeweilige Kundengruppe anzubieten.

Vor allem Finanzinstitute werden angesichts der intensiven Konkurrenz, der strengen regulatorischen Anforderungen und des enormen Kostendrucks vor immer größere Hürden gestellt. Wir von CURE sehen das weniger als ein Problem, das nur Banken betrifft, sondern erkennen in dieser Situation den Wert einer Partnerschaft mit den Kunden, die diese Herausforderungen zusammen mit uns meistern müssen. Daher ist unser CURE Dashboard primär darauf ausgelegt, Ärzten und Zahnärzten eine effiziente Lösung zur Verfügung zu stellen, mit der sie sicher, transparent und strukturiert einen Gesamtblick auf ihre Praxisfinanzen erhalten, um so in jeder Situation und zum richtigen Zeitpunkt die beste Finanzentscheidung treffen zu können. Immer mit dem Ziel, Heilberufler:innen den ohnehin anstrengenden Arbeitsalltag damit leichter zu machen und ihnen mehr Zeit zu verschaffen.

Wir freuen uns, Ihnen die optimale Antwort auf Ihre Finanzfragen liefern zu können - und Ihre Daten bleiben stets geschützt. Das versprechen wir Ihnen!

Verwandte Artikel

Wäre es nicht schön, wenn man sich auch bei Praxisfinanzen entspannt zurücklehnen könnte und von einem "Finanz-Chauffeur" von A nach B gebracht werden würde? Während in der Automobilindustrie heute schon automatische - sich miteinander abstimmende Prozesse - "normal" sind, sind wir im volldigitalen Finanzwesen davon noch entfernt. Was hier in Zukunft möglich ist und wie sich das auf die Finanzwelt von Praxisinhaber:innen auswirken könnte, lesen Sie in unserem neuen Blog.
3 Minuten
Mit dem Aufbau von CURE haben wir uns vorgenommen, niedergelassene Heilberufe bei der Steuerung ihrer Praxisfinanzen und deren Banking-Prozessen zu unterstützen. Wir haben dazu seit September letzten Jahres mit vielen Ärzten und Zahnärzten gesprochen, um herauszufinden, welche Finanz-, Bank- und Praxismanagementprozesse im Argen liegen und wie eine sinnvolle Lösung für einen effizienten Praxisalltag aussehen sollte. Welche Antworten wir erhalten haben und was das Ziel von CURE ist, haben wir Ihnen zusammengefasst.
3 Minuten